Wenn der Westen nicht so bösartig gewesen wäre …

Stellen wir uns vor, wie es hätte sein können, wenn der Westen nicht so bösartig gewesen wäre, sondern so gut, wie viele das damals Anfang der 90er geglaubt haben.

Nehmen wir mal an, Russland wäre so gewesen, wie es war, und hätte sich mit Putin so entwickelt, wie es auch passiert ist, nur ohne die immer schärfere Konfrontation durch die noch zu beschreibenden Bösartigkeiten des Westens.

Was hätte der weniger böse Westen anders gemacht?

  • Die NATO hätte sich nicht nach Osten erweitert, sondern wäre dageblieben, wo sie war, wie es auch damals mündlich versprochen wurde.
  • Der Westen hätte darauf gedrungen, dass in den ehemals sowjetischen Ländern die russischsprachigen und ethnisch russischen Bevölkerungsteile das auch in Westeuropa übliche Recht auf ihre eigenen Sprache als Amtssprache und Unterrichtsprache erhalten, dass sie selbstverständlich gleichberechtigte Staatsbürger sind, und dass sie über die notwendige Autonomie verfügen, bestehende kulturelle und wirtschaftliche Bindungen mit Russland aufgrund der sowjetischen Vergangenheit aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln.
  • Der Westen hätte darauf gedrungen, dass in allen osteuropäischen Ländern neonazistische Parteien, Organisationen, Aktivitäten und Symbole verboten werden, ganz ähnlich wie das auch in anderen westeuropäischen Ländern üblich ist.

Eins ist klar: Den Krieg, den wir heute haben, hätte es nicht gegeben.

Mit dem Rücken an der Wand

Bhadrakumar stellt sehr gut die Lage dar, in der sich Russland sieht, und warum wir alle damit in einer sehr gefährlichen Situation sind. Was folgt, ist ein mit DeepL übersetzter Ausschnitt aus M. K. BHADRAKUMAR: India shouldn’t miss world war pointer. Den ersten auf Indien bezogenen Teil habe ich weggelassen.

Beginn der Übersetzung

Das Kernproblem ist heute nicht die „russische Invasion“. Putin hat unmissverständlich klargestellt, dass Russland nicht beabsichtigt, die Ukraine zu besetzen, und dass es zwei Ziele verfolgt: „Entmilitarisierung“ und „Entnazifizierung“ der Ukraine.

Ersteres bedeutet die Demontage der militärischen Infrastruktur, die die NATO auf ukrainischem Boden direkt vor der Haustür Russlands installiert hat. Der ukrainische Verteidigungsapparat, einschließlich seiner Kommandozentralen, ist bereits an das NATO-System angeschlossen.

Putin hat wiederholt gewarnt, dass Moskau innerhalb von 5 Minuten in Schlagdistanz wäre, wenn die USA Raketen in der Ukraine aufstellen würden. Dies sei „wie ein Messer an unserer Kehle“, sagte er am Donnerstag.

Was die „Entnazifizierung“ anbelangt, so bedienen sich die US-amerikanischen und europäischen Geheimdienste in der Ukraine hartgesottener nationalistischer Kräfte mit neonazistischen Tendenzen, deren Abstammung bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreicht, als ihre Vorfahren während der Nazi-Invasion in der Sowjetunion als Kollaborateure Hitlers agierten.

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Ein ausgezeichneter Artikel zur gegenwärtigen Lage in Afghanistan

Gemessen an der Vielzahl der behandelten Problemfelder ist dieser Text, obgleich fakten- und umfangreich, eher knapp formuliert. Zu der in unseren Mainstreammedien weitgehend propagandistisch abgehandelten Frage, ob den Taliban zu trauen sei, findet sich ein informativer Abriss zur historischen Entwicklung dieser Bewegung. Mein besonderes Interesse galt dem Abschnitt zum Feminismus und der Lage der Frauen in Afghanistan. Das dort Ausgeführte dürfte für manche/n Leser/in ein eyeopener sein.

https://annebonnypirate.org/2021/08/17/afghanistan-the-end-of-the-occupation/

Anstatt eines Gedenkens an den 80. Jahrestag des Überfalls…

…endlich harte Sanktionen gegen Belarus. Genau das richtige Signal zu diesem Tag.

Bundesaußenminister Heiko Maas zeigte sich nach dem Treffen sehr zufrieden: „Die EU hat geliefert.“ Die neuen sektoralen Sanktionen würden die Wirtschaft in Belarus empfindlich treffen, weil sie gegen Staatsunternehmen gerichtet seien, die das Regime finanzieren.“ Sie sollen ausgetrocknet werden“, fügte Maas hinzu. Aus: Daumenschrauben gegen Regime in Belarus

Ein Drittel der weißrussischen Bevölkerung wurde im Zweiten Weltkrieg ermordet, Hunderte Dörfer niedergebrannt. Nirgendwo war der Widerstand gegen die deutschen Besatzer so erbittert. Tausende Partisanen lebten in Wäldern und Sümpfen, kämpften von dort aus gegen die Hitler-Truppen. Aus: Weißrussland zehrt nach wie vor vom Zweiten Weltkrieg

Diese Meldung (aus Belarus) wird von Google nicht angezeigt, auch bei einer Suche mit wörtlichen Zitaten. Hier by duckduckgo geht’s. Google zensiert.