… und warum es hier nicht nur um Gedankenspiele geht.
Die jährlichen politischen Symposien im Luxushotel Schloss Elmau (wo immerhin schon zwei G7 Treffen stattfanden) setzen ein paar Nummern kleiner an als z.B. das Weltwirtschaftsforum in Davos; nichtsdestoweniger geht sicher auch von dort ein gewisser politischer Einfluss aus.
Wie in diesem Jahr, als ein ultrarechter Ideologe salonfähig gemacht wurde. Topintellektuelle wie Peter Sloterdijk und wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft diskutieren in hoch-komfortabler Umgebung vor Journalisten und Gästen unter dem Titel World in Pieces öffentlich, in geschlossenen
Gesprächspanels und informell über die Gefahren für und die Zukunft der liberalen Demokratie. Mit dabei der Blogger und Software-Entwickler Curtis Yarvin, der eine antidemokratische, antiegalitäre, reaktionäre und neofeudale politische Philosophie vertritt. Er gilt als gefährlichster Vordenker der neuen Rechten in den USA.
Seine Ideen sind viel näher an der Realität als vielen lieb ist. Während er und andere es sich im Luxus gutgehen ließen und nebenbei über Politik diskutierten, wird im Nahen Osten schon an der Umsetzung gearbeitet.
Davon handelt mein Artikel, der heute auf Makroskop erschien:
Neoreaktionäre Gedankenspiele im Paradies und die Realität des Krieges
