… und der Nobelpreis Soziologie geht an …

… Klaus Dörre für die Entdeckung eines faschistischen Todeskults namens ‚Putinismus.

O-Ton (Zeitschrift ‚Sozialismus‘ 22-4):

Der Exterminismus Putins mischt Versatzstücke zaristischenGroßmachtstrebens mit panslawistisch-völkischem Nationalismus, Sowjetnostalgie und einem Weltbild, das dem Freund-Feind-Schema eines Carl Schmitt entspricht. Diese zusammen-gebastelte Ideologie soll expansive Absichten legitimieren, doch sie besitzt nichts Attraktives und verfügt über keinen Gesellschaftsentwurf, der positiv ausstrahlen könnte. Ihre Massentauglichkeit beruht auf nationalistischer Mobilisierung, orthodox-religiösem Fundamentalismus und Repression, kombiniert mit Führerverehrung, Gefolgschaft qua Unwissen und verbreiteter Leidensfähigkeit der russischen Bevölkerung. Als nackter Kern des Putinismus bleibt sein Streben nach Ausweitung von Einflusssphären, gepaart mit dem Wunsch nach Totalisierung politischer Macht. Es ist dieses Streben, das Madeleine Albright, wie im Buch zitiert, als Hauptmerkmal eines neuen Faschismus bezeichnet. Eines Faschismus, der, das sei hinzugefügt, die Bereitschaft zum eigenen Untergang als Option in seine machtpolitischen Kalkulationen stets einbezieht.

Reinhard Kühnl würde sich im Grab umdrehen! (Aber der has sich ja nicht einwandfrei korrekt verhalten und verdient es deswegen nicht, auf der Tafel besonders verdienter verstorbener Marburger Bürger verewigt zu werden.)

Meint er die Madeleine Albright, die fand, 500.000 tote Kinder wegen der Irak-Sanktionen (aufgrund der Lüge, Saddam hätte chemische Waffen)  seien es wert gewesen?

Und wegen der „verbreiteten Leidensfähigkeit“ des Russen kann er sich ja mit dieser – „Russen sehen aus wie Europäer, sind aber keine“ –  Dame zusammen tun.

Wahrlich ich sage Euch: The female of the species is deadlier than the male. (Charles Darwin)

Und hier ein Beispiel für die  „Führerverehrung, Gefolgschaft qua Unwissen und verbreitete Leidensfähigkeit“ der russischen Bevölkerung in der Person einer ethnisch-russischen Ukrainerin, die in Russland inzwischen Kultstatus hat und sogar auf einer Weltraum-Rakete verewigt werden wird.

Und auch das noch:

 

3 Gedanken zu „… und der Nobelpreis Soziologie geht an …

  • Wenn es stimmt, dass die folgende Auffassung typisch für den ukrainischen Ultra-Nationalismus ist, …

    Ja, der Kampf mit dem russischen Wesen selbst. Es ist notwendig, aus den Ukrainern eine Nation von Herren zu schmieden, eine Nation von Individuen, um den russischen Kollektivismus loszuwerden, den sie als Zeichen rassischer Minderwertigkeit betrachten.

    … dann ist es von Dörres Charakterisierung des russischen Volkes …

    Ihre Massentauglichkeit beruht auf nationalistischer Mobilisierung, orthodox-religiösem Fundamentalismus und Repression, kombiniert mit Führerverehrung, Gefolgschaft qua Unwissen und verbreiteter Leidensfähigkeit der russischen Bevölkerung.

    nicht ein allzu weiter Weg dahin, oder bilde ich mir da was ein?

  • Zum Vergleich ein Zitat aus dem Seydlitz 1908:

    Die russischen Stämme sind Halbasiaten. Ihr Geist ist unselbständig. Wahrheitssinn wird durch blinden Glauben ersetzt. Forschungstrieb mangelt ihnen. Kriecherei, Unreinlichkeit und Bestechlichkeit sind echt asiatische Eigenschaften.

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