China und Russland starten eine ‚globale Widerstandsökonomie‘

von Alastair Crook, 5. April 2021, iübersetzt von Ulrike Simon

Beginn der Übersetzung:

Sun Tzu’s ‚Die Kunst des Krieges‘ (ca. 500 v. Chr.) rät:

„Uns gegen eine Niederlage zu sichern, liegt in unserer eigenen Hand; doch die Möglichkeit, den Feind zu besiegen, bietet der Feind selbst … Deshalb setzt der kluge Kämpfer seinen Willen durch und lässt sich nicht den Willen des Feindes aufzwingen“.

Dies ist die Essenz der chinesischen Widerstandsökonomie – eine Strategie, die im Gefolge der Anchorage-Gespräche vollständig enthüllt wurde;

Gespräche, die jeden verweilenden Gedanken in Peking zum Schweigen brachten, dass Amerika irgendwie einen modus vivendi mit Peking in seinem kopflastigen Streben nach Vorherrschaft über China finden könnte. Obwohl es zuvor verlockende Andeutungen von Déshabillé gegeben hatte, erlaubte sich China erst jetzt die volle Enthüllung seiner harten Haltung und Rhetorik – nach den Anchorage-Gesprächen – und der Bestätigung, dass die USA beabsichtigen, Chinas Aufstieg zu blockieren.

Wenn wir diese „Widerstands“-Initiative als eine Art Tit-for-tat-„Schlag“ gegen Washington betrachten, das Zunichtemachen von Bidens Iran-Ambitionen, als Rache dafür, dass Amerika lauthals „Kriegsverbrechen“ („Völkermord“ in Xingjian) schreit -, dann entgeht uns völlig seine volle Bedeutung. Die Tragweite des Iran-Paktes geht weit über Handel und Investitionen hinaus, wie ein Kommentator in den chinesischen Staatsmedien deutlich machte:

„So wie es aussieht, wird dieses Abkommen (der Iran-Pakt) die vorherrschende geopolitische Landschaft in der westasiatischen Region, die so lange der US-Hegemonie unterworfen war, völlig umkrempeln“.

Hier der vollständigen Text in deutscher Übersetzung:

210405 China und Russland starten eine globale Widerstandsökonomie

Man beachte den Kontrast zu Robert Kagans Artikel „Zur Supermacht verdammt“, der in den ‚Blättern‘ 4/2021 erschienen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Du kannst diese HTML-Tags und -Attribute verwenden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>