Unter der Lupe: Björn Höckes Welt

Die AfD gilt für viele als Gefahr für die Demokratie. Gerade deshalb genügt es nicht, Björn Höckes Aussagen von vornherein politisch einzuordnen. Wer verstehen will, warum solche Angebote attraktiv werden, muss zunächst rekonstruieren, wie Höcke selbst die politische Wirklichkeit beschreibt: Was ist aus seiner Sicht verloren gegangen, wer trägt dafür Verantwortung und was müsste politisch verändert werden?

Bens vierstündiges Gespräch mit Höcke bietet dafür ungewöhnlich viel Material. Es macht eine in wichtigen Bereichen zusammenhängende politische Vorstellungswelt sichtbar – und zugleich ihre Leerstellen und inneren Spannungen. Die folgende Analyse rekonstruiert diese Welt zunächst aus Höckes Perspektive und prüft anschließend, wie weit sie trägt.1

Lieber klassisch lesen?

Hier gibt es den Beitrag als linearen Artikel (PDF).

Weiterlesen

Wähler-Schelte statt inhaltlicher Auseinandersetzung

So eine wahre Beobachtung:

[…] as I write this, demonstrations are continuing by the major parties in France that form part of the established system, against the “extreme Right,” which is to say the parties for which more than a third of French people actually voted on 9 June. Deliberately antagonising and smearing a third of the electorate in a democracy is not only unacceptable behaviour, it’s also extremely amateurish (sic) and stupid. But the belief that you can insult your way to power is now deeply ingrained in western political parties.