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Russland)
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- Juni 17, 2026 | Thorsten Heinrich (Interview von Paul Ronzheimer): Putins plötzliche Schwäche und die Gefahr für uns. - YouTube | Ukraine, Russland, EU, Drohnen, Ukraine-Krieg
Selektive Erinnerungspolitik. Das Erinnern an die eigenen Verbrechen im 2. Weltkrieg ggü den Völkern der Sowjetunion würde die heutige Kriegsertüchtigung doch etwas erschweren. Siehe auch den sehr guten Kommentar von Besdommy, in den den russischen Nationalismus mit dem ukrainischen vergleicht.
Die Rolle Stalins und der Sowjetunion bei der Gründung Israels.
War wohl für ein westliches Publikum bestimmt. Die aktuelle Position der Russen zum Krieg in der Ukraine und dessen Geschichte. Lawrow zeichnet die Geschichte nach, wie sie die Russen sehen: 1. das Assoziationsabkommen 2013, 2. der Putsch und die unrühmliche Rolle der Garantiemächte Deutschland, Frankreich und Polen, 3. das Odessa-Massaker im Mai 2014, 3. das Minsk-Abkommen (vom UN-Sicherheitsrat abgesegnet), 4. das Ausschlagen jeglicher Verhandlungen der Vorschläge Russlands im Januar 2022 und schließlich 5. die Sabotage des Abkommens von Istanbul im April 2022 durch Boris Johnson.
Sehr gutes Interview über Russophobie und deren Geschichte. Mercouris sieht sie als Spielart des Rassismus, die heute allerdings relativ zügig abgebaut werden könnte, wenn der politische Wille dazu bestünde, so wie andere Rassismen bereits stark reduziert wurden. Er liefert auch viele Beispiele für Stereotype aus Politik, Journalismus und Kultur, z.B. den James-Bond-Filmen. (Deutsche Fassung)
Interessanter Vergleich zwischen Belarus und Russland, sowohl was die Privatisierungen und die daraus resultierenden Ungleichheiten betrifft, als auch hinsichtlich des politischen System.
Der Ex-CIA-Mann Beebe erklärt sehr gut die Geschichte der NATO-Osterweiterung nach dem Ende des Kalten Krieges und die extrem gefährliche Situation, in die uns das gebracht hat.
Was Ronzheimer und Heinrich völlig ausblenden, ist die Tatsache, dass heute die gesamte NATO sich in einem Krieg gegen Russland befindet. Die Ukraine alleine, allerdings auch damals schon mit erheblicher westlicher Unterstützung, hätte die Ergebnisse der Verhandlungen von Istanbul 2022 annehmen müssen. Die Drohnenangriffe auf die russische Logistik und auf die Raffinerien etc. tief in Russland wären ohne US-amerikanische Aufklärung, ohne Starlink und ohne westliche Technologie und Logistik nicht möglich. Genau dieser Umstand macht die Situation ja so gefährlich. Russland hat sich militärisch bisher auf die Ukraine beschränkt, um eine weitere Eskalation gegenüber der NATO zu vermeiden. Aber je erfolgreicher die westliche Unterstützung wird, um so schneller könnte der Punkt kommen, an dem Russland sich gezwungen sieht, diese Selbstbeschränkung aufzugeben.